Wir Menschen neigen in der Regel dazu, gerne in selbstauferlegten Teufelskreisläufen zu verweilen. So kommt es zwischendurch dazu, dass wir es nicht schaffen mit vergangenen Konflikten abzuschließen und halten uns so immer wieder in einer Spirale der Trauer und Schuldgefühle gefangen.

Macht der Gegenwart - Jetzt

Wir können nicht aktiv unser eigenes Leben gestalten, können keinen positiv ausgerichteten Bewusstseinszustand realisieren und verweilen immer zu in unserer eigenen gedanklichen Vergangenheit. Genau so leben sehr viele Menschen in permanenter Angst vor der Zukunft. Sie fürchten sich vor dem Unbekannten, vor dem was noch kommen könnte, haben Angst vor gewissen zukünftigen Ereignissen und leben eventuell sogar in ständiger Sorge. Doch im Grunde genommen ist es wichtig zu verstehen, dass Vergangenheit und Zukunft auf gegenwärtiger Ebene nicht existieren. Letztlich befinden wir uns immer in der Gegenwart, immer. Das, was diesbezüglich in unserer Vergangenheit geschah, geschah gegenwärtig und das, was in der Zukunft noch geschehen wird, wird auch gegenwärtig stattfinden. Alles geschieht also Gegenwärtig, alles geschieht jetzt. Hier spricht man auch gerne von einem auf ewig ausdehnenden Moment.

Ein Moment, den es schon immer gab, gibt und geben wird und der sich permanent ausdehnt. Ein Moment, in dem wir Menschen uns schon immer befanden.

Zu jedem Zeitpunkt in unserem Leben, befanden wir uns in der Gegenwart, im Jetzt. Vor allem im Kindesalter konnten wir uns perfekt in diesem Moment auch aufhalten. Wir machten uns keine Sorgen vor der Zukunft, bezogen keine Schuldgefühle aus unserer Vergangenheit und lebte einfach unser Leben. Letztlich ist die Gegenwart auch der Schlüssel um wieder ein Leben zu erschaffen, was vollkommen unseren eigenen Vorstellungen entspricht. Es ist daher wichtig, das wir uns nicht mehr in negativen Gedanken permanent verlieren, sondern das wir stattdessen die ewige Präsenz der Gegenwart nutzen. Wenn wir uns wieder bewusst in der Gegenwart aufhalten, aktiv Handeln, unser eigenes Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen, dann kann uns nichts mehr aufhalten. Dann können wir all das angehen, wovon wir gegebenenfalls tagtäglich träumen.

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